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Solarstrom bei der abokiste


Interview mit dem Vorsitzenden des Energiebeirats der Gemeinde Hemhofen Dr. Roland Dubois:

 

Mitte des Jahres wurde mit der Installation der ersten Solarzellen auf unserem Scheunendach begonnen. Die Solaranlage ist ja ein Herzensprojekt von uns und unserer Chefin Hannah. Seit wann seid Ihr an dem Projekt schon dran und welche Schritte waren vonnöten?

Ja, also das Projekt hat ja eine längere Vergangenheit, mehrere Jahre sind es glaube ich von der ersten Idee, bis es jetzt tatsächlich die ersten Module auf dem Dach hat. Vor ungefähr einem Jahr sind wir dann konkreter eingestiegen in die Planung mit einem Solateur, wie man so schön sagt. Das ist der Handwerksbetrieb, der die Solaranlagen auf das Dach baut. Und bis das passieren kann, bedarf es natürlich einer intensiven Planung, Auslegung der verschiedenen Komponenten und Berücksichtigung auch der verschiedenen Anforderungen.

Aus welchen Komponenten besteht denn so eine Anlage und wie sieht es denn so vom Zeitplan her aus?

Ja, also was man jetzt gerade auf dem Dach sieht, das ist ja die Erzeugungseinheit. Das sind die Module, wo der Strom produziert wird, wenn die Sonne scheint. Die brauchen natürlich eine Zentrale, wo also die Wechselrichter aus dem Gleichstrom, der auf dem Dach produziert wird, dann Wechselstrom machen, den wir dann in unseren verschiedenen Verbrauchern verbrauchen oder auch zwischenlagern in einem sehr großen Energiespeicher,
den wir hier mit installieren. Und zusätzlich zu diesen Dingen machen wir dann noch die Brücke zur Ladestation,
wo wir also dann die in Zukunft vielleicht elektrisch angetriebenen Fahrzeuge der abokiste dann mit Strom versorgen und dort auftanken. Wie man so schön sagt.

Das mit dem Speichern ist ja immer so ein Thema bei erneuerbaren Energien. Wie schauen denn dann diese Speicher aus? Wie groß sind die denn dann?

Ja, also die Speicher sind schon optisch sehr toll anzuschauen und das sind also vier wirklich beeindruckende Türme à 2,50 Meter hoch und knapp so breit wie ein Kühlschrank, so ungefähr muss man sich das vorstellen.

Das Schlusswort hat jetzt unsere Geschäftsführerin Hannah. Du warst ja letztes Jahr auch als Energielandwirtin nominiert. Da war dieses Projekt ja auch ein wichtiger Teil. Wie sind so die Perspektiven? Auf was freust du dich am meisten?

Also für uns ist ein ganz wichtiger Schritt jetzt, dass die Photovoltaikanlage endlich montiert wird. Das war ein Ritt durch die Behörden und durchs Bayernwerk. Und ja, mit der Hackschnitzelanlage hatten wir ja schon einen großen Schritt hin zur Energieautarkie hingelegt. Und jetzt kommt eben noch die elektrische Versorgung dazu. Also freuen wir uns, dass es endlich losgeht. Und da jetzt der nächste Schritt gemacht ist für eine potenzielle elektrische Flotte in der Zukunft. Und dann können wir voll elektrisch mit der Sonne gespeist liefern.

19.05.2026

Autoren: Dr. Hannah Winkler von Mohrenfels (Geschäftsführung abokiste GmbH), Dr. Roland Dubois (Vorsitzender des Energiebeirats der Gemeinde Hemhofen), Simone Klebes (abokiste Marketing)

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