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Bio, Regionales & Saisonales aus Franken


Hier entdecken: Saisonale Rezepte, Wissenswertes über Obst und Gemüse, Einblicke in unsere Landwirtschaft und spannende Geschichten rund um Bio-Lebensmittel aus der Region.


Aus was wird Tahin gemacht?

Tahin, Tahina oder Tahini ist eine aus gemahlenem Sesam hergestellte Paste, die aromatisch und intensiv-nussig schmeckt.

Ursprünglich kommt sie aus der indischen, arabischen und afrikanischen Küche.

Tahin aus ungeschältem Sesam ist vitamin- und nährstoffreicher, aber dunkler und bitterer als das "weiße Tahin", das nur aus geschälten Sesamsaaten erzeugt wird. Deshalb wird die Paste häufig aus einer Mischung von beiden Saaten angeboten.

Rote Bete, die Powerknolle

Wusstest Du, dass der Farbstoff der Roten Bete sogar in Erdbeereis zu finden ist? Das gesunde Betanin ist für die intensive Rotfärbung der Bete verantwortlich und wird in der Lebensmittelindustrie als natürlicher Farbstoff verwendet.

Falls Dich bei der Zubereitung Deine roten Hände stören sollten, kriegst Du die Farbe am besten mit der Säure von Zitrone oder Essig und mit viel klarem Wasser wieder ab.

Welches Obst eignet sich zum Grillen?

Obst kann man auch wunderbar grillen und braten! Gerade Äpfel werden gerne auch zu herzhaften Gerichten gereicht und dafür kurz in der Pfanne geschwenkt.

Etwas ausgefallener ist dabei die Zubereitung von gebratener oder gegrillter Melone. Nicht nur Wassermelone schmeckt toll, wenn sie ein paar Minuten auf dem Grill war. Auch andere Melonenarten passen warm sehr gut zu herzhaften Gerichten. Oder zu einer Kugel Eis!

Außerdem empfehlen können wir: Ananas, Banane oder Pfirsich.

Marmelade einkochen

Sterilisiere Deine Gläser einfach im Backofen für 10 Min bei 140°C, fülle die heiße Marmelade hinein und stelle das zugeschraubte Glas einige Zeit auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet.

Wenn Du es umdrehst, darf sich der Deckel nicht ausbeulen, dann "knackt es auch beim ersten Öffnen".

Woher kommt Kohlrabi?

Schon gewusst? Die genaue Herkunft des Kohlrabis ist bis heute umstritten, fest steht nur, dass seine Heimat im europäischen Raum liegt.

Das Gemüse war schon bei den alten Römern als „caulo rapa" bekannt und sehr beliebt.

In Deutschland wurde Kohlrabi erstmals 1558 erwähnt. Heute sind wir mit etwa 40.000 Tonnen jährlich die größten Erzeuger und haben gleichzeitig auch den größten Verbrauch innerhalb Europas.

Woher kommt der Name Flammkuchen?

Früher wurde auf den Bauernhöfen im Elsass das Brot noch im hauseigenen Holzofen gebacken.

Um die Hitze des Ofens zu überprüfen, wurden ovale Teigstücke ausgerollt und bei noch loderndem Feuer (daher der Name "Flammkuchen") gebacken. Erst später wurden diese noch mit weiteren Zutaten belegt. Grundlage ist aber immer ein dünn ausgerollter Brotteig.

Wie wird Tofu hergestellt?

Die Tofu-Herstellung aus gekochten und gemahlenen Sojabohnen hat große Ähnlichkeit mit der Bereitung von Käse, auch die Inhaltsstoffe erinnern daran.

Je nach Herstellung und Beschaffenheit werden zahlreiche Tofu-Sorten unterschieden, wie zum Beispiel der halbfeste Seidentofu.

Die Sojabohnen, die bei uns für die Herstellung von Bio-Tofu verwendet werden, stammen übrigens vorwiegend aus Europa.

Aus was sind Gnocchi gemacht?

Die kleinen Klöße, richtig ausgesprochen "Njocki", werden im Gegensatz zu den meisten Nudelsorten, die aus Hartweizengrieß bestehen, überwiegend aus Kartoffeln hergestellt.

Deshalb ist die klassische Gnocchi-Variante auch keine Nudel. In Italien werden drei Hauptvarianten unterschieden: Gnocchi di patate aus Kartoffeln, Gnocchi di polenta aus Maisgrieß und Gnocchi alla romana aus Weizengrieß. Buon appetito!

Schwarzwurzeln zubereiten

Die Schwarzwurzel, häufig auch als "Winterspargel" bezeichnet, ist ein sehr zartes Gemüse und lässt sich vielfältig verwenden. Im Allgemeinen kann man die Schwarzwurzel auch ähnlich wie Spargel zubereiten.

Meist wird sie gekocht, man kann sie aber auch roh, gerieben, mit etwas Zitronensaft und Mayonnaise als Salat genießen. Beim Schälen arbeitet man am besten mit Handschuhen, denn das ist eine recht klebrige Angelegenheit.

Ist Rotkohl rot oder blau?

Rotkohl, auch Blaukraut genannt, gehört zu den kulinarischen Hits im Herbst und Winter. Seine ursprüngliche Heimat hat der Rotkohl im Mittelmeerraum und in Kleinasien.

Das größte Kohlanbaugebiet Europas allerdings liegt an Deutschlands Nordseeküste, in Dithmarschen.

Du kannst mit der typischen roten Farbe des Rotkohls etwas spielen. Süße Zutaten färben ihn ins Blauviolette, säurereiche machen ihn rötlicher.

Rotkohl kann man übrigens auch roh essen, z.B. als Salat: Blaukraut-Tofu-Salat mit Walnüssen

Ist Couscous glutenfrei?

Wusstest Du, dass Couscous eigentlich Weizen ist? Er ist also nicht glutenfrei. Der Weizen wird gekocht, getrocknet und von der Weizenkleie, also der Schale und dem Keimling, befreit. Die typische Form bekommt er durch einen Grob- oder Feinschnitt mit einem sogenannten „Grützeschneider“. Toll, oder?

Während Couscous bei uns in den letzten Jahren immer beliebter wird, gehört er in der Türkei und im Orient zu den traditionellen Hauptnahrungsmitteln.

Welches Gemüse eignet sich für Ofengemüse?

Egal ob Blumenkohl, Brokkoli, Kartoffeln oder auch Pilze: Es gibt kaum ein Gemüse, das sich nicht im Ofen backen lässt. Durch die Hitze wird das Gemüse schön weich, es karamellisiert, wodurch feine Röstaromen entstehen, die wunderbar duften.

Viele Gemüsesorten können auch mit Schale gegart werden, sie schmecken sogar noch aromatischer. Lediglich Zwiebeln, Knoblauch und Rote Bete sollte man spätestens vor dem Essen von der Schale befreien.

Ist Curry ein Gewürz oder ein Gericht?

Den Begriff "Curry" verwenden wir sowohl für eine Gewürzmischung als auch für ein Gericht. Was aber war zuerst da? 

Das uns bekannte Currypulver wurde tatsächlich in Anlehnung an die indischen Curry-Gerichte in Großbritannien entwickelt. In der indischen Küche ist das Pulver allerdings unbekannt. Ein Curry, wie wir es heute zubereiten, ist dort einfach ein Gericht auf Basis einer sämigen Sauce mit einer Vielzahl an Gewürzen. Köstlich!

Wieviel Eisen hat Spinat wirklich?

Spinat ist nicht nur was für Popeye! Obwohl er weniger Eisen enthält als einst angenommen, hat er trotzdem immer noch einen hohen Eisengehalt im Vergleich zu anderen Gemüsesorten. Diese falsche Annahme kam dadurch zustande, dass einst der Eisengehalt in getrocknetem Spinat statt in frischem gemessen wurde.

Spinat enthält ca. 3 mg Eisen auf 100g.

Kleine Gewürzkunde

Wusstest Du, dass Du mit Gewürzen auch Deine Stimmung beeinflussen kannst? Bereits Hildegard von Bingen verwendete die Gewürzvielfalt für ihre Heilkunde. Auch die 5-Elemente-Ernährung aus der chinesischen Medizin greift auf dieses uralte Wissen über die Wirkung der Gewürze zurück.

Dabei geht es um die harmonisierende Wirkung auf unseren gesamten Organismus. So sorgen z.B. scharfe Gewürze für gute Laune und bringen Dich in Schwung.

Woher kommt der Begriff Buddha Bowls?

Heute richten wir unser Essen liebevoll in Schüsseln an. Die "Buddha Bowls" haben ihren Ursprung in der vegetarischen und veganen Küche der westlichen Welt, wobei sie sich von der traditionellen asiatischen Ernährungsweise inspirieren
ließen, die auf ausgewogenen, nährstoffreichen Mahlzeiten basiert, die in einer Schale serviert werden. Einfach ein
Augenschmaus!

Was kann man aus Chinakohl machen?

Chinakohl stammt tatsächlich ursprünglich aus China, wo man das knackige Gemüse schon seit dem 5. Jahrhundert kennt. Auch im übrigen asiatischen Raum ist Chinakohl ein sehr begehrtes Gemüse. Bei uns kennt man diese Kohlart erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts, als auch in Europa die frische Asiaküche beliebt wurde. Man kann ihn sowohl angebraten als auch roh, z.B. als Salat, genießen. Oder fermentiert als koreanischen Kimchi.

Welche Gurkensorten gibt es?

Wusstest Du, dass die Schlangengurken oder auch Salatgurken die beliebtesten Gurken sind? Die Kürbisgewächse sind die Schwestern der Gewürzgurke bzw. Einlegegurke, die sich durch die Größe voneinander unterscheiden. Beide Sorten enthalten kaum Kalorien und sind sehr gesund. Für eine äußere Behandlung sind Salatgurken das Gemüse der Wahl – entspann Dich und gönn' Dir eine Gurkenmaske!

Wir empfehlen zur Zeit vor allem die leicht "stacheligen" Landgurken und die dünneren fränkischen Schlangengurken.

Kann man den Strunk vom Brokkoli essen?

Wusstest Du, dass von Brokkoli sowohl die Röschen als auch der Strunk essbar sind? Letzteren in feine Scheiben geschnitten schmeckt der Brokkoli in Aufläufen und Gratins, als Gemüsebeilage zu Fisch und Fleisch, als Suppe sowie im Salat. Gewürzt mit Salz und Muskatnuss schmeckt er besonders lecker. Als Sauce zum grünen Kohl eignet sich wunderbar eine feine Béchamelsauce, Sojasauce oder auch ein leichtes Essig-Öl-Dressing. 

Ideen für Stangensellerie

Der Staudensellerie, auch als Stiel- oder Stangensellerie bekannt, bildet im Gegensatz zum Knollensellerie nur eine kleine Knolle aus. Seine Blattstiele sind dafür kräftiger und leicht verdickt. Der Stangensellerie überzeugt durch sein mildes Aroma und schmeckt wunderbar in Gemüsegerichten oder roh in Salaten. Du kannst ihn aber auch zu einem würzigen Dip oder zum klassischen Cocktail "Bloody Mary" genießen!

Was mache ich mit den Kürbiskernen?

Wusstest Du, dass der Hokkaido-Kürbis eine der wenigen Sorten ist, die mit Schale und sogar roh verzehrt werden können? Und auch die Kerne sind essbar! Dafür musst Du sie nur vom Fruchtfleisch lösen und für einige Stunden in Salzwasser einlegen. Lasse sie danach gut durchtrocknen, anschließend kannst Du sie in etwas Olivenöl anrösten und je nach Geschmack mit Salz und z.B. Chilipulver würzen.

Wie pflege ich Basilikum richtig?

Besonders wichtig sind für die Pflanze viel Licht und Wärme. Unter 12°C Temperatur beeinträchtigt stark das Wachstum des Basilikums. Sobald das Wetter mitspielt, ist ein Platz auf der Fensterbank besser als hinter der Scheibe. Hier sollte allerdings ein Stellplatz gesucht werden, der vor Regen und Wind geschützt ist. 

Es ist außerdem ratsam, das Basilikum in einen deutlich größeren Topf umzupflanzen und zu teilen. Mehr als 10 Stängel nehmen sich nämlich gegenseitig Nährstoffe und Platz weg. Hierbei greift man am besten zu wasserdurchlässiger, lockerer und nährstoffreicher Erde und setzt eine Drainage am Topfboden, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. 

Beim Gießen sollte man auf eine regelmäßige Befeuchtung achten, die Erde darf weder dauerfeucht noch zu trocken sein. Hierfür wartet Ihr am besten, bis die oberflächliche Erde etwas angetrocknet ist und gießt dann in Maßen und dafür etwas öfter. 

Die Blüte des Basilikums führt dazu, dass Aromastoffe verloren gehen. Deshalb ist regelmäßiges Schneiden der Triebspitzen ratsam. 

Zum Verzehren des Pflänzchens können die Blätter mit einer Schere abgeschnitten und in vielerlei Weisen zubereitet werden.


Die Vorteile von Mehrweg

Ist Euch auch schon einmal der Spruch "Lieber Mehrweg statt Meer weg" über den Weg gelaufen? Diesen Spruch können wir zu 100% unterschreiben!

Schon vor einigen Jahren haben wir bei unseren Obst- und Gemüsekisten komplett auf plastikfrei umgestellt. 

Durch sinnvolle Routenplanung und unser Pfandsystem mit den grünen Kisten sind wir ein Vorreiter in Sachen Ressourcennutzung. Das von unserem Landgut genau auf Eure Bedürfnisse angebaute Gemüse wird ohnehin von unserem Landwirt auf kurzen Wegen und ohne Plastik geliefert.

Wenn wir beim Zukauf die Wahl haben, entscheiden wir uns immer für die plastikfreie Variante.

Auch beim haltbaren Sortiment fällt die Wahl auf jene Hersteller, die plastikfrei verpacken. Produkte wie Milch, Joghurt und sogar einige Sorten Wein sind in unser Mehrwegsystem integriert.

Die Rückmeldungen auf unser Verpackungskonzept sind von Eurer Seite her durchwegs positiv. Das freut nicht nur uns, sondern auch die Meere!

Flugobst in der Biokiste?

Flugobst? Nicht bei uns! Wie Ihr wisst, legen wir bei der abokiste viel Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit.

In der kälteren Jahreszeit versorgen wir Euch auch mit Frische aus dem Süden. Ihr könnt Euch aber sicher sein: Unser Obst kommt niemals per Flugzeug! Für den Schutz unseres Planeten und für den Geschmack der Natur!

Was ist der Unterschied bei Kartoffeln?

Was bedeuten die Abkürzungen bei Kartoffeln? Wir ernten zur Zeit alle drei Sorten, doch welche verwendest Du am besten für was?

vfk: Vorwiegend Festkochende Kartoffeln sind die Alleskönnerinnen unter den Kartoffeln. Sie eignen sich hervorragend für Bratkartoffeln, Pommes, Aufläufe und Suppen, da sie nach dem Kochen etwas weicher werden, aber immer noch ihre Form behalten.

fk: Festkochende Kartoffeln eignen sich hervorragend für Salate, Gratins und Bratkartoffeln oder als Pell- und Salzkartoffeln, da sie nach dem Kochen ihre Form und ihre Konsistenz behalten.

m: Mehligkochende Kartoffeln eignen sich hervorragend für Kartoffelpüree, Knödel und Suppen, da sie beim Kochen leicht zerfallen und eine cremige Konsistenz ergeben.

Wie wirkt Ethylen?

Was passiert, wenn man Pfirsiche und Bananen zusammen lagert? Richtig, die Bananen reifen sehr schnell nach! Doch woran liegt das?

Einige Obst- und Gemüsearten atmen das natürliche und farblose Reifegas Ethylen aus. Liegen andere Früchte oder Gemüsesorten in der Nähe und atmen dieses Gas ein, werden sie schneller alt. Dies ist allerdings auch ein Umstand, den Ihr nutzen könnt. So ist es möglich, einige Lebensmittel nachreifen zu lassen.

Welche Sorten Ihr trennen solltet, wollt Ihr sie nicht nachreifen lassen, könnt Ihr der folgenden Aufstellung entnehmen:

Sehr starke Ethylen-Absonderung:
Äpfel, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche,
Tomaten, Paprika

Starke Ethylen-Absonderung = diese Früchte reifen gut nach:
Avocados, Bananen, Birnen, Mango, Kiwi

Geringe Ethylen-Absonderung:
Ananas, Beerenobst, Kirschen, Trauben

Kochbox in Bio-Qualität

Was koche ich heute? Diese Frage kennen viele Menschen aus dem Alltag. Zwischen Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen bleibt oft wenig Zeit für die Planung von Mahlzeiten und den Einkauf der passenden Zutaten.

Unsere Kochkisten bringen Abwechslung in die Küche und machen es einfacher, regelmäßig frisch und saisonal zu kochen. Sie liefern ausgewählte Zutaten, die zusammen ein leckeres Gericht ergeben – bequem nach Hause geliefert.

Die Kiste enthält alle wichtigen Zutaten, die benötigt werden. Im Mittelpunkt stehen frische Lebensmittel, saisonale Zutaten und unkomplizierte Gerichte, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

Unsere Kochkiste orientiert sich an der Jahreszeit. Dadurch landen automatisch unterschiedliche Gemüsearten auf dem Teller und man entdeckt neue Rezepte und Zubereitungsarten.

Bei der abokiste steht die Herkunft der Lebensmittel im Mittelpunkt. Viele Produkte stammen aus der Region oder von ausgewählten Bio-Partnern. Einen Teil unseres Gemüses bauen wir selbst auf Landgut Schloss Hemhofen an.

So verbindet die Kochkiste praktische Alltagshilfe mit saisonalem Genuss und hochwertigen Zutaten.

Eine Kochkiste ist also die ideale Unterstützung für alle, die gerne frisch kochen möchten, aber wenig Zeit für Planung und Einkauf haben. Sie verbindet saisonale Bio-Lebensmittel mit neuen Rezeptideen und bringt Abwechslung in den Alltag.

Wie bereite ich Mangold richtig zu?

Mangold-Stiele können viele Farben haben. Von weiß über gelb oder rot, hier ist fast der ganze Regenbogen vertreten. Das sieht auf dem Teller nicht nur toll aus und ist gesund, sondern schmeckt auch noch hervorragend! Wichtig ist nur, dass man die Stiele von den Blättern trennt, zuerst die Stiele zubereitet und die Blätter erst später dazugibt, denn diese haben eine viel kürzere Garzeit, vergleichbar mit Spinat.

Wie wäre es zum Beispiel mit Mangold-Quiche, Linsensuppe mit Mangold oder Mangoldsalat mit Kichererbsen?

Hilfe, ich habe einen alten Kohlrabi im Kühlschrank gefunden

Geht es Euch manchmal auch so? In den Tiefen des Gemüsefachs taucht plötzlich ein Gemüse der vorletzten abokiste wieder auf? Uns ging es heute so mit Kohlrabi, aber da haben wir schon einige Ideen! 

- Roh in Stifte schneiden und snacken.

- Geraspelt als Rohkostsalat, am liebsten mit Möhren.

- Gewürfelt und im Ofen geröstet.

- Als Kohlrabigemüse mit Gemüsebrühe gewürzt.


Der Sommer in der Biokiste

Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite – und das schmeckt man auch in unseren Kisten. Freut Euch auf frisches Bio-Obst und Gemüse, das aktuell Saison hat und voller Geschmack steckt.

Knackige Salate, aromatische Kräuter, sonnengereifte Früchte und viele weitere Bio-Produkte warten darauf, von Euch entdeckt zu werden.

Kann man Schnittlauchblüten essen?

Wusstet Ihr, dass man Schnittlauchblüten essen kann? Ja, man kann! Und sie schauen nicht nur toll aus, z.B. im Salat, sondern schmecken auch herrlich scharf-aromatisch, z.B. auf einem Butterbrot.

Was bedeutet Dry Rub bei Fleisch?

Ein Dry Rub ist eine trockene Gewürzmischung, mit der Fleisch, Fisch oder auch Gemüse vor dem Garen eingerieben wird. Im Gegensatz zu Marinaden kommt er ohne Flüssigkeit aus und besteht meist aus Salz, Zucker, Gewürzen und Kräutern – zum Beispiel Paprika, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebel, Chili oder Kräutern. Die Mischung wird direkt auf das rohe Grillgut aufgetragen und leicht einmassiert, sodass sie an der Oberfläche haftet und während des Garens ihr Aroma abgibt.

Durch die Hitze verbindet sich der Dry Rub mit den natürlichen Säften des Lebensmittels und bildet eine aromatische Kruste, die für intensiven Geschmack und oft auch für eine schöne Farbe sorgt. Besonders beim Grillen oder langsamen Garen, etwa beim Barbecue, spielt der Dry Rub seine Stärke aus, weil sich die Gewürze über die Zeit tief entfalten können. Der enthaltene Zucker karamellisiert leicht und sorgt zusammen mit den Gewürzen für die typische, würzige Kruste.

Unterwegs im Knoblauchsland

Am Wochenende waren wir für Euch auf dem Tag der offenen Tür im Knoblauchsland unterwegs. 

Obwohl wir unser Gemüse nicht im Knoblauchsland anbauen, haben wir doch enge Verbindungen zu den (Bio-)Bauern der Region. Unser regionaler Bio-Großhändler von dem wir Sorten beziehen, die wir gerade selber nicht ernten können, sitzt im Knoblauchsland und unser Tomatenlieferant ebenfalls.

Da wir selber keine Gewächshäuser haben, beliefert er uns zweimal wöchentlich frisch mit seinen Tomaten aus Kraftshof. Durch diese Verbindung kam es auch, dass wir mit unserem Stand auf seinem Hof am Tag der offenen Tür vertreten waren.

Wir waren begeistert, wie viele Leute sich für den Bio-Gemüsebau interessieren und konnten viele neue Menschen von unseren Schnupperabos überzeugen. 


Was mache ich mit Austernpilzen?

Mögt Ihr Austernpilze? Und falls ja, wie verwendet Ihr sie? Ihr dezenter, feiner Geschmack erinnert ein bisschen an Kalbsfleisch.

Gebraten auf Rucola mit Crema di Balsamico als feine Vorspeise oder paniert mit Beilagen, wir hätten da schon einige Ideen!

Möhren mit Austernpilzen

Selleriepüree mit pikanten Austernpilzen

Lieblingsgemüse Bundzwiebeln

Hallo, hier ist Simone von der abokiste und Bundzwiebeln dürfen in meinem Gemüsefach auf gar keinen Fall fehlen! Und heute erzähle ich Euch, wie ich sie am liebsten zubereite:

Da ich zu Hause sehr viel asiatisch koche, sind Frühlingszwiebeln einfach ein Muss in meiner Küche. Der obere dunkelgrüne Teil ist auch als Topping für viele weitere Gerichte wie z.B. Käsespätzle geeignet und auch bei meinem Kind sehr beliebt. Der schärfere weiße Teil macht sich gut im Salat, v.a. wenn man ihn ganz fein schneidet, probiert es einmal aus!

Wie funktioniert Saftfasten?

Saftfasten gilt als besonders milde Form des Fastens. Mit einer Saftfastenwoche mit den Beutelsbacher milchsauer vergorenen Gemüsesäften gönnst Du Deinem Körper eine wertvolle Auszeit: zum Regenerieren, Abnehmen, Entspannen. Zugleich werden die natürlichen Regenerationskräfte Ihres Körpers angeregt.

Unser Fastenkasten enthält eine Flasche Sauerkrautsaft für die Darmreinigung, eine Flasche Gemüsecocktail für ein breites Spektrum an Nährstoffen, je eine Flasche Rote Bete-Saft und Karottensaft für die mittleren Fastentage und je eine Flasche Orange Karotte Ingwer und Apfel Rote Bete Ingwer für die Abwechslung.

Beutelsbacher Säfte haben eine so gute Qualität, dass Sie sie vielfach variieren können: vormittags als Saft, mittags verdünnt als wärmende Suppe, mit frischen Kräutern oder wärmenden Gewürzen und abends nach Geschmack.

Was bedeutet das Siegel Biokreis?

Wusstet Ihr, dass die abokiste und die auf dem Landgut Schloß Hemhofen angebauten Produkte seit vielen Jahren Biokreis-zertifiziert sind?

Unser Anbauverband wurde 1979 gegründet und steht für eine bäuerliche Landwirtschaft, die die Marktpartnerschaften in der Region fördert. Auch die Unterstützung kleiner, regionaler Betriebe, Bäuer*innen und Produktionen ist ein fundamentaler Grundsatz des Verbandes.

Wir können uns sehr gut mit diesen Werten identifizieren und freuen uns, Teil davon zu sein. Achtet also beim nächsten Kauf gerne mal auf das Biokreis-Siegel, das noch ein ganzes Stückchen weiter geht als das "normale" Biosiegel.

Firmenobst und Mitarbeiterzufriedenheit

Mitarbeiterzufriedenheit entsteht nicht nur durch große Benefits. Oft sind es die kleinen Aufmerksamkeiten im Alltag, die zeigen: Das Unternehmen kümmert sich um seine Mitarbeitenden. Eine regelmäßig gefüllte Obstkiste im Büro ist eine einfache Möglichkeit, Wertschätzung sichtbar zu machen und gleichzeitig eine gesunde Arbeitsumgebung zu fördern.

Eine Obstkiste wird schnell zu einem Treffpunkt im Büro. Beim gemeinsamen Griff zur Kiste entstehen Gespräche, kurze Pausen und Begegnungen zwischen Kolleginnen und Kollegen. Gerade in Zeiten von Homeoffice und hybrider Arbeit können solche kleinen gemeinsamen Momente den Zusammenhalt stärken.

Frisches Obst liefert wichtige Nährstoffe und ist eine einfache Alternative zu klassischen Snacks im Büro. Unternehmen unterstützen damit eine bewusste Ernährung und schaffen ein Umfeld, das Gesundheit fördert.

Bio-Produkte stehen für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und Nachhaltigkeit. Mit regionalen und saisonalen Produkten können Unternehmen zusätzlich ihre Verantwortung gegenüber Umwelt und Landwirtschaft zeigen.

Unser Firmenobst ist ein unkomplizierter Mitarbeiterbenefit, der Genuss, Gesundheit und Wertschätzung miteinander verbindet.

Was kann ich mit Fenchelgrün machen?

Schau mal, wie wunderschön das Fenchelgrün an unserer Fenchelknolle noch steht.

Bereite Dir einen schnellen Fencheltee zu, indem Du etwas Fenchelgrün einfach mit heißem Wasser übergießt und ziehen lässt.

Das feine Fenchelgrün kann man auch beim Zubereiten der grünen Knolle fein hacken und vor dem Servieren frisch über das Gericht streuen.

Rezeptvorschlag:

Fenchel-Pasta mit Biss


Gesunde Snacks für den Arbeitsplatz

Lange Meetings, konzentrierte Arbeitsphasen und volle Terminkalender machen kleine Pausen besonders wichtig. Ein gesunder Snack zwischendurch kann helfen, neue Energie zu bekommen.

Die besten Büro-Snacks:
- saisonales Bio-Obst
- Snackgemüse wie Karotten oder Paprika
- Nüsse und Trockenfrüchte
- hochwertige Müslis
- regionale Spezialitäten

Obst ist unkompliziert, beliebt und ohne Vorbereitung verzehrfertig. Eine abwechslungsreiche Obstkiste bietet jeden Tag neue Sorten und macht gesunde Ernährung einfach. Mit Bio-Snacks zeigen Unternehmen, dass ihnen Qualität und Nachhaltigkeit wichtig sind.

Mit unseren Jobkisten holt Ihr Euch all diese Vorteile ins Haus.

Süßkartoffel zubereiten

Süßkartoffeln sind vielseitig verwendbar: Im Ofen gebacken, zu Suppen verarbeitet oder als leckeres Curry, Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Süßkartoffeln sind für ihre natürliche Süße und ihr einzigartiges, erdiges Aroma bekannt. Beim Garen entfaltet sich ihre Süße und verleiht jedem Gericht eine sanfte und dennoch charakterstarke Note. Ob gebacken, geröstet, püriert oder in Scheiben geschnitten und frittiert - der Geschmack der Süßkartoffel begeistert in jeder Form.

Die Einsatzmöglichkeiten von Süßkartoffeln sind schier unerschöpflich. Sie eignen sich hervorragend für klassische Beilagen wie Süßkartoffelpommes oder -püree, können aber auch zu herzhaften Suppen, Eintöpfen oder exotischen Currys verarbeitet werden. Sogar in Backwaren wie Kuchen oder Muffins sorgen sie für eine natürliche Süße und eine saftige Konsistenz.

Was essen Veganer?

Das Grundnahrungsmittel eines jeden Veganers liefern wir von Haus aus, nämlich Gemüse! Obst & Nüsse dürfen natürlich auch nicht fehlen, Datteln, Avocados & Walnüsse liefern wertvolle Nährstoffe und Limetten & Granatäpfel verleihen asiatischen und orientalischen Gerichten den letzten Schliff. Pilze sind super, um einen fleischigen Umami-Geschmack zu erzeugen. Für den Umami-Geschmack sorgen auch Sojasoße, Kapern, Oliven und getrocknete Tomaten. Veganer arbeiten gerne mit Toppings, die Fleisch etc. nicht vermissen lassen. Als Topping eignen sich z.B. Petersilie, Pinienkerne, Cashews...

Alsan ist eine gute pflanzliche Alternative zu Butter. Sojajoghurt schmeckt uns am besten ungesüßt. Milchalternativen gibt es auch ungesüßt, wie z.B. unser Haferdrink frisch im Glas. Naturtofu schmeckt am besten, wenn man ihn vorher einfriert und nach dem Auftauen gut abtrocknet. Jetzt noch mit Sojasoße und Ahornsirup marinieren und vor dem Anbraten in Maisstärke wälzen. Wem das zu aufwändig ist, dem empfehlen wir die japanischen Bratfilets von Taifun. P.S.: Räuchertofu in Scheiben geschnitten mit Senf auf Brot ist ein Gamechanger!

Einen guten Grundstock an verschiedenen Bohnen im Glas können wir ebenfalls empfehlen. Wie wäre es mit einem veganen English Breakfast mit Baked Beans, gebratenen Champignons und Tomaten, Kartoffelpuffer...

Wir haben auch viele vegane Brotaufstriche im Sortiment und unsere milch- und palmölfreie Nuss-Nougat-Creme ist ihren Preis wirklich wert ;)

Wie schmeckt Lauch am besten?

Lauch, auch als Porree bekannt, bietet viele verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten und damit Abwechslung auf dem Speiseplan. Gekocht, gedämpft, gedünstet oder gratiniert, in Eintöpfen und Aufläufen, Quiches oder als zarte, schmackhafte Gemüsebeilage zu Fleisch oder Fisch, ist Lauch delikat und gesund. Auch Gemüsesuppen verleiht er mit seiner Würze einen gewissen Pfiff.

Lauch ist überbacken mit Schinken und Käse oder in der Suppe mit Kartoffeln ein Genuss. Das heimische Gemüse darf zusammen mit Sellerie und Möhren in keiner Suppe oder Soße fehlen.

Was bedeutet schwefelfrei bei Wein?

Trinkst Du schwefelfreie Weine?

Schwefelfreie Weine sind eine natürliche, minimal verarbeitete Weinvariante ohne oder mit sehr wenig Schwefelzusatz, die einen unverfälschten Geschmack bieten. Manche Menschen reagieren empfindlich auf Sulfite (z.B. mit Kopfschmerzen oder Hautreizungen). Schwefelfreie Weine können daher milder und bekömmlicher sein.

Titelblatt der BIOnachrichten

Der Biokreis schreibt:
Ein Ort, an dem Bio nicht nur ein Label ist, sondern gelebte Haltung. Seit über 30 Jahren bringt die abokiste vom Schloss Hemhofen frisches, ökologisch angebautes Gemüse und viele weitere Bioprodukte direkt zu den Menschen.

Was 1992 mit ein paar Kisten frischem Gemüse begann, ist heute ein hochmoderner Bio-Versorger für Haushalte, Kitas und Schulen mit regionalem Herz. Die abokiste vom Schloss Hemhofen bringt Woche für Woche ökologisch erzeugte Lebensmittel direkt zu rund 2.000 Haushalten und versorgt zusätzlich etwa 20.000 Kinder in Kitas und Schulen. Dahinter steckt ein starkes Team, eine klare Philosophie und viel Pioniergeist. Bereits seit 1983 wird auf dem Landgut Schloss Hemhofen ökologisch gewirtschaftet. Anfangs wurde noch direkt ab Hof vermarktet, doch mit der Umstellung auf Bio und der damals fehlenden regionalen Nachfrage entstand bald die Idee, die Produkte direkt zu den Menschen zu bringen. Was zunächst klein begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem umfassenden Liefer- und Versorgungssystem entwickelt – inklusive eigener Logistik, digitaler Tourenplanung und plastikfreier Verpackung.

Der Klimawandel und der Wald

Das Landgut Schloß Hemhofen bewirtschaftet auch ca. 70 Hektar Wald. Wir müssen den Wald umbauen, denn der Klimawandel ist da und die Bäume müssen raus.

Dazu unsere Chefin Hannah: "Für uns ist es insofern vorteilhaft, dass wir das Holz, das wir nicht als Bauholz verwenden, für unsere Hackschnitzelanlage nutzen können. Und im Wald wird Platz gemacht für neue Arten."

Wir testen gerade, ob sich Esskastanie und Hainbuche eignen, um den Wald klimaresistenter zu machen und hoffen, dass das ganze fruchtet.

Welches Gemüse eignet sich gut zum Grillen?

Hier kommen unsere gesammelten Grilltipps:

-    Portobello-Pilze
-    Süßkartoffeln in fingerdicke Scheiben geschnitten
-    Bundzwiebeln vom Grill
-    Möhren, Du wirst überrascht sein!
-    Burgerbrötchen mit Grillkäse
-    Die Bratfilets Japanische Art von Taifun
-    Und als Nachtisch: Wassermelone oder Banane vom Grill

Sauerkraut selbst herstellen

Um 1 Kilo Sauerkraut herzustellen, braucht Ihr 1 Kilo Weißkraut, 10g Meersalz und 1 großes Glas mit Bügel- oder Drehverschluss.

Wascht das Glas heiß aus, entfernt die äußeren Blätter des Weißkohls und halbiert ihn längs. Schneidet dann den Strunk heraus und hobelt oder schneidet ihn in möglichst feine Streifen.

Gebt ihn danach in eine große Schüssel und fügt das Salz hinzu. Damit Wasser aus dem Kohl austritt, müsst Ihr ihn 5 bis 6 Minuten lang kneten. Alternativ könnt Ihr ihn auch mit einem Kartoffelstampfer stampfen. Es sollte einiges an Saft aus dem Kohl austreten.

Anschließend das Kraut fest in das Glas drücken und bis etwa 2 cm unter dem Rand abfüllen. Es sollte so wenig Luft wie möglich im Gefäß sein. Den Kohl dann vollständig mit dem Saft bedecken. Danach den Rand und die Außenseite des Glases mit einem Tuch säubern und das Glas fest verschließen.

Das Glas in eine große Schüssel stellen oder mit einem Handtuch umwickelt auf ein Tablett stellen. Es kann passieren, dass während der Gärung der aufsteigende Saft etwas austritt, die Handtücher nehmen die Flüssigkeit dann auf.

Zunächst die Gläser eine Woche lang bei Zimmertemperatur stehen lassen. Steigen die ersten Bläschen auf, hat der Fermentationsprozess begonnen. Euer Sauerkraut ist fertig, wenn keine Bläschen mehr aufsteigen. Anschließend kann das Sauerkraut in locker verschlossene Gefäße umgefüllt werden und an einem kühlen, dunklen Ort bis zu einem Jahr gelagert werden.

Nach etwa drei bis vier Tagen ist Euer selbstgemachtes Sauerkraut verzehrfertig. Ihr könnt stolz auf Euch sein! 

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